Kinderagenda 2004 und Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes
Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, in zahlreichen persönlichen Diskussionsrunden mit Vertretern des "Netzwerkes Kindergesundheit und Umwelt" darauf hinzuweisen, dass die Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes explizit mit in den Entwurf der beiliegenden Kinderagenda 2004 aufgenommen wird. Die Agenda wurde im Juni 2004 in Budapest auf der 4. Europäischen Konferenz der Umwelt- und Gesundheitsminister unter dem Thema "The Future of our Children" aktualisiert.
Unser Ziel
In der Agenda 21 legte die Umwelt-Konferenz der UNO 1992 fest, dass die einzelnen Staaten im Sinne der Nachhaltigkeit weder auf Kosten der Natur noch auf Kosten zukünftiger Generationen leben sollen. Dazu gehört besonders ein vorsorgendes und die
persönlichen Ressourcen stärkendes Handeln im Sinne der Salutogenese, d.h. die staatlich unterstützte Herstellung gesundheitsförderlicher Lebensbedingungen.
In einer durch Konsum, Geschwindigkeit und das Recht des Stärkeren geprägten Kultur sind Kinder rechtlich, politisch und sozial benachteiligt und unterliegen der Gefahr, ausgegrenzt zu werden. Dies gilt in noch stärkeren Maße für Kinder in weniger entwickelten Ländern, deren Gesundheit zusätzlich durch Kriege und Armut sowie anthropogene Umweltbelastungen von Wasser, Boden und Luft sowie durch die weit verbreitete Kinderarbeit bedroht ist.
Wir fordern deshalb ein konsequent präventives und damit enkeltaugliches Handeln für jede Kinder- und Jugendgeneration. Mit dem Begriff "Enkeltauglichkeit" wollen wir "Nachhaltigkeit" begreifbar und plastisch machen.
Unsere Adressaten sind Entscheidungsträger in allen gesellschaftlichen Bereichen von
Politik, Ministerien und ihren nachgeordneten Behörden und Institutionen sowie von Verwaltung, Wirtschaft, Medien, Bildung, Erziehung und Wissenschaft an der Schnittstelle Umwelt und Gesundheit...
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