Prävention des plötzlichen Kindstodes. Beitrag zur Podiumsdiskussion am 01.05.2005. Hebammentagung des Landesverbandes Baden-Württemberg in der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 30.04.-01.05.2005.
Mütter und Väter leiden, wenn ihre Kinder plötzlich und unerwartet sterben.
Erinnern Sie sich an die bekannte Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945)? Ihr verdanken wir ein besonders eindrucksvolles Dokument elterlicher Trauer: Sie hatte zu ihren beiden Söhnen Hans und Peter eine sehr innige, intensive und liebevoll-mütterliche Beziehung. Am 30. Oktober 1914 erfuhr sie, dass Peter am 23.10. in Flandern gefallen ist. Dieser plötzliche und frühe Tod ihres Sohnes prägte und veränderte ihr Leben grundlegend. In 10 schwarzen Wachstuchheften hinterließ sie ihr Tagebuch, dem sie immer nur dann ihr Leid oder ihre Freude anvertraute, wenn besondere Ereignisse in ihr Leben griffen. Der frühe und plötzliche Tod ihres Sohnes verfolgte sie in ihre Träume, zu jedem Geburtstag, Oster- und Weihnachtsfest und zu vielen anderen Gelegenheiten kamen die Erinnerungen, die Fragen, sehr lange auch verzweifelte und hilflose Phasen voller Depressionen... den vollständigen Vortrag finden Sie unten