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Beide Hotlines stellen ihre Tätigkeit ab dem 13.09.2012 nach 10 Jahren ein. Wir danken allen Anrufern herzlich für Ihr Interesse und Vertrauen. Hinweise auf andere Beratungsangebote finden Sie in der Presseinformation vom 18.09.2012.

Informationsmaterialien über: post @ babyschlaf.de

Selber Singen oder besser eine perfekte CD?

Kürzlich stand ich in einem Buchladen und suchte nach einem Geschenk für junge Eltern. Am besten würden die Bücher mit Schlafliedern gehen, in denen eine CD zum Abspielen mit drin ist, meinte der Händler. Ich kaufte dann doch ein altes Liederbuch mit einer Sammlung von Volksliedern, etwa vom Taler, der wandern muss oder vom Prinzchen, das schlafen soll. Bei den Mobiles ist es genauso. Für die Mobiles, die immer wieder automatisch aufgezogen werden, zeigen Säuglinge bald kein Interesse mehr. Wenn die Babys selber in Aktion treten und es in Bewegung bringen können, lernen sie schnell und haben Spaß daran. Mit den CD´s und den Liedern ist es ähnlich. Nachahmung, Zuhören, Zusehen, Mitsingen machen viel mehr Spaß, wenn Bezugspersonen ein Lied summen oder vorsingen. Die schnellen Bildfolgen des Babyfernsehens scheinen glücklicherweise ebenfalls nicht so recht in Mode zu kommen, denn auch das kann die direkte Kommunikation nicht ersetzen.
Wie recht die Entwicklungspsychologie der letzten Jahrzehnte auf diesem Gebiet hat, bringen die aktuellen Ergebnisse zu den sogenannten Spiegelnervenzellen („Spiegelneuronen“) zu Tage. Babys sind vom ersten Tag an förmlich darauf angewiesen, über Nachahmungsverhalten zu lernen, d.h. sie benötigen Vorbilder. Die Spiegel-Nervenzellen werden dadurch mit Bildern und Abläufen wie gute Akkus aufgeladen. Mitgefühl und sich in andere Menschen hineinversetzen zu können beginnen demnach bereits frühzeitig und hängen von der Zuwendung der Eltern ab. Deshalb sind selbst gesungene Lieder besser als CD´s und Mobiles, die auf die Aktivität des Kindes reagieren.

(Prof. Dr. med. habil. E. Paditz , Vorsitzender Babyhilfe Deutschland e.V.)


 

 
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