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Informationsmaterialien über: post @ babyschlaf.de

Durchfall - was tun ?

DNN-Ratgeber 04/2005
Guter Rat vom Kinderarzt

Mein Baby hat Durchfall- was tun ?

Kinder haben relativ häufig „Durchfall“ oder „dünne Stühle“. Bei Kleinkindern spricht man bei mehr als 3 dünnen Stühlen von Durchfall, bei Säuglingen erst bei mehr als 5 dünnen Stühlen pro Tag. Gestillte Babys können eine deutlich wechselnde Häufigkeit der Stuhlentleerung und der Stuhlkonsistenz aufweisen, so dass man immer auch nach zusätzlichen Symptomen suchen sollte: wie geht es dem Baby, ist es wach und munter oder unruhig, durstig und schwach wirkend oder gar schläfrig und sind Hände und Füße kühl als Zeichen von Kreislaufproblemen ? Liegt zusätzliches Erbrechen vor ? Fiebert das Baby ? Sind Blutspuren in den Stuhlentleerungen sichtbar ? Wird Urin ausgeschieden ? Durch den Verlust von Wasser und Elektrolyten kann es rasch zu einem ernsten Krankheitsbild kommen. Deshalb sollte bei Durchfällen mit mehr als 5 Stuhlentleerungen pro Tag mit dem Kinderarzt Kontakt aufgenommen werden. Er wird dann weiter entscheiden, ob zunächst für maximal 6-8 Stunden Tee mit Traubenzucker löffelweise gegeben werden kann, oder ob Sie Ihr Baby sofort bei ihm oder in einer Kinderklinik vorstellen sollten. Cola ist übrigens nicht als „Durchfalldiät“ geeignet, da diese Lösung hyperosmolar ist und dem kleinen Körper noch mehr Wasser entzieht. Wichtig ist bei gestillten Babys auch, dass parallel zu der beschriebenen kurzen (!) „Teepause“ immer auch weiter gestillt werden sollte. Bewährt haben sich auch fertige Elektrolyt-Glukose-Lösungen, die für 6-8 Stunden löffelweise in relativ hoher Dosis gegeben werden (150ml pro kg Körpergewicht und 24 Stunden bzw. 40-100ml/kg Körpergewicht innerhalb von 3-4 Stunden). Durch dieses Vorgehen konnte in letzter Zeit vielen Kindern die Infusionstherapie erspart werden. Nach dieser kurzen Phase des Flüssigkeitsersatzes sollte rasch wieder versucht werden, in kleinen Portionen mit der normalen Nahrung fortzusetzen, die das Baby bisher hatte. Die Ursache von akuten Durchfällen sind meistens Viren oder Bakterien. Um diese Infektionen nicht weiter zu verbreiten, müssen nach der Versorgung des Babys die eigenen Hände gründlich gewaschen werden. Selbstverständlich ist auch, dass im Sanitärbereich Handtücher und weitere Waschutensilien jeweils nur von einer Person benutzt werden. Bei blutigen Durchfällen oder länger anhaltenden Durchfällen kommen eine ganze Reihe anderer Erkrankungen in Betracht, die in der Regel unter stationären Bedingungen weiter abgeklärt werden müssen.

Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz, Dresden
Vorsitzender Babyhilfe Deutschland e.V.
www.babyschlaf.de
Beratungstelefon 0180.5099555 (12 Ct./Min.)


 

 
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